Der Kauf einer gebrauchten Baumaschine ist für viele Bauunternehmen eine interessante Möglichkeit, den eigenen Maschinenpark zu erweitern, ohne die Investition in eine neue Maschine tätigen zu müssen.
Doch auch bei einer gebrauchten Baumaschine sollte nicht allein der Kaufpreis betrachtet werden. Entscheidend ist vielmehr die Frage, welchen wirtschaftlichen Nutzen die Maschine im eigenen Betrieb erzeugen kann und wie schnell sich die Investition dadurch bezahlt macht.
Genau hier kommt die Amortisationsrechnung ins Spiel. Sie hilft dabei, zu beurteilen, nach welchem Zeitraum die ursprüngliche Investition durch die zusätzlichen beziehungsweise eingesparten Mittel wieder erwirtschaftet wurde. In der klassischen Investitionsrechnung gilt eine Investition als amortisiert, wenn die kumulierten Rückflüsse die anfängliche Investition erreichen.
Bei einer gebrauchten Baumaschine ist diese Betrachtung besonders interessant, weil der niedrigere Anschaffungspreis einerseits die Amortisationsdauer verkürzen kann, andererseits aber Wartungs-, Reparatur- und Verschleißkosten stärker ins Gewicht fallen können.
Die entscheidende Frage lautet deshalb nicht einfach: „Wie viel kostet die Maschine?“
Viel wichtiger ist: Was kostet mich die Maschine insgesamt und welchen wirtschaftlichen Beitrag kann sie während ihrer geplanten Einsatzzeit leisten?
Was bedeutet Amortisation bei einer gebrauchten Baumaschine?
Amortisation beschreibt vereinfacht den Zeitraum, in dem eine Investition ihren ursprünglichen Kapitaleinsatz durch die daraus entstehenden Rückflüsse wieder erwirtschaftet.
Bei einer gebrauchten Baumaschine kann dieser Rückfluss beispielsweise dadurch entstehen, dass das Unternehmen mit der Maschine zusätzliche Aufträge ausführt, bisher extern vergebene Leistungen selbst übernimmt oder andere Maschinen beziehungsweise Mietkosten einspart.
Ein Bagger kann beispielsweise dazu beitragen, dass ein Unternehmen Tiefbauarbeiten mit eigener Technik durchführen kann, anstatt für diese Arbeiten eine Maschine anzumieten.
Ein Radlader kann zusätzliche Einsatzmöglichkeiten schaffen und gleichzeitig die Abhängigkeit von Mietmaschinen reduzieren.
Ein Dumper kann auf Baustellen Transportleistungen übernehmen, die ansonsten mit einer angemieteten Maschine oder durch externe Dienstleister abgewickelt werden müssten.
Die Amortisationsdauer hängt deshalb nicht nur vom Kaufpreis ab. Auch die tatsächliche Auslastung, die erzielbaren Erlöse beziehungsweise Einsparungen und die laufenden Kosten müssen berücksichtigt werden.
Die einfache Formel zur Amortisationsdauer
Eine stark vereinfachte Formel für die statische Amortisationsdauer lautet:
Amortisationsdauer = Investitionskosten ÷ jährlicher Rückfluss
Bei einer gebrauchten Baumaschine sollte diese Formel allerdings nicht unkritisch angewendet werden.
Der tatsächliche Rückfluss muss zunächst ermittelt werden. Dazu können beispielsweise zusätzliche Deckungsbeiträge, eingesparte Mietkosten oder vermiedene Fremdleistungen gehören.
Außerdem sollten die laufenden Kosten der Maschine berücksichtigt werden. Dazu gehören unter anderem Wartung, Reparaturen, Verschleiß, Kraftstoff, Versicherung, Finanzierungskosten und gegebenenfalls weitere maschinenbezogene Kosten.
Eine belastbare Investitionsrechnung sollte deshalb möglichst mit den individuellen Daten des Unternehmens durchgeführt werden.
Beispiel: Amortisation einer gebrauchten Baumaschine
Nehmen wir als vereinfachtes Beispiel einen gebrauchten Bagger mit einem Kaufpreis von 80.000 Euro.
Das Unternehmen erwartet, dass der Bagger aufgrund seiner geplanten Einsätze einen zusätzlichen beziehungsweise eingesparten wirtschaftlichen Beitrag von durchschnittlich 30.000 Euro pro Jahr erzeugt.
Wenn dieser Betrag bereits um die relevanten laufenden Kosten bereinigt wäre, würde sich folgende einfache Rechnung ergeben:
80.000 Euro ÷ 30.000 Euro = 2,67 Jahre
Unter diesen vereinfachten Annahmen würde sich die Investition rechnerisch nach rund 2,7 Jahren amortisieren.
In der Praxis ist die Rechnung jedoch komplexer. Wenn beispielsweise zusätzlich 8.000 Euro jährliche Wartungs- und Reparaturkosten entstehen, verändert sich der tatsächliche Rückfluss entsprechend.
Auch der Restwert der Maschine am Ende des Betrachtungszeitraums kann relevant sein. Eine gebrauchte Baumaschine besitzt nach mehreren Jahren Nutzung möglicherweise weiterhin einen Marktwert und kann später erneut verkauft werden.
Warum der Kaufpreis allein für die Amortisation nicht ausreicht
Ein häufiger Fehler bei der Investitionsentscheidung besteht darin, ausschließlich den Kaufpreis zu betrachten.
Eine gebrauchte Baumaschine für 50.000 Euro ist nicht automatisch wirtschaftlicher als eine Maschine für 70.000 Euro.
Entscheidend ist vielmehr, welche Gesamtkosten während der geplanten Nutzung entstehen und welchen Nutzen die jeweilige Maschine für das Unternehmen erzeugt.
Eine besonders günstige Maschine kann beispielsweise einen höheren Reparaturbedarf aufweisen, häufiger ausfallen oder einen höheren Verschleiß aufweisen.
Eine etwas teurere gebrauchte Baumaschine mit nachvollziehbarer Wartung, passender Ausstattung und gutem technischem Zustand kann dagegen über mehrere Jahre wirtschaftlicher sein.
Deshalb sollte der Kaufpreis immer als Bestandteil einer größeren Wirtschaftlichkeitsrechnung verstanden werden.
Welche Kosten müssen bei einer gebrauchten Baumaschine berücksichtigt werden?
Für eine realistische Amortisationsrechnung sollten möglichst alle relevanten Kosten berücksichtigt werden.
- Kaufpreis
- Finanzierungskosten
- Zinskosten
- Transport zur Betriebsstätte
- Wartung
- Reparaturen
- Verschleißteile
- Kraftstoff
- Versicherung
- Steuern und Gebühren, sofern relevant
- Abstell- und Unterbringungskosten
- notwendige Nachrüstungen
- Prüfungen und technische Instandsetzungen
- Personalkosten beziehungsweise Bedienerkosten
- Ausfallkosten
- Wertverlust
In der Maschinenkostenrechnung werden unter anderem Abschreibung, Zinsen, Energie, Instandhaltung und weitere maschinenbezogene Kosten berücksichtigt.
Welche Kosten tatsächlich relevant sind, hängt vom Maschinentyp, Einsatzbereich und jeweiligen Unternehmen ab.
Die Auslastung ist einer der wichtigsten Faktoren
Eine gebrauchte Baumaschine kann technisch einwandfrei und preislich attraktiv sein und sich trotzdem wirtschaftlich nicht rechnen, wenn sie kaum eingesetzt wird.
Die geplante Auslastung gehört deshalb zu den wichtigsten Größen jeder Investitionsentscheidung.
Wenn eine Maschine beispielsweise nur 300 Betriebsstunden pro Jahr eingesetzt wird, verteilt sich der Kapitaleinsatz auf relativ wenige produktive Stunden.
Bei 1.200 oder 1.500 produktiven Betriebsstunden pro Jahr kann sich die Kostenstruktur dagegen deutlich verändern.
Maschinenkosten werden häufig auf die tatsächliche beziehungsweise geplante Laufzeit bezogen. Dadurch beeinflusst die Zahl der produktiven Betriebsstunden unmittelbar den Maschinenstundensatz.
Für ein Bauunternehmen bedeutet das: Je besser die Maschine tatsächlich ausgelastet werden kann, desto wichtiger wird eine realistische Kalkulation der Einsatzstunden.
Wie viele Betriebsstunden sollte eine gebrauchte Baumaschine pro Jahr leisten?
Eine pauschale Zahl gibt es nicht.
Die sinnvolle Auslastung hängt vom Maschinentyp, vom Geschäftsmodell, vom Auftragsbestand und vom Einsatzgebiet ab.
Ein Unternehmen mit regelmäßigem Tiefbau kann einen Bagger möglicherweise deutlich intensiver einsetzen als ein Betrieb, der nur gelegentlich Erdarbeiten ausführt.
Auch saisonale Schwankungen müssen berücksichtigt werden. Eine Maschine, die im Sommer stark eingesetzt wird, kann im Winter deutlich weniger Betriebsstunden leisten.
Für die Investitionsrechnung sollten deshalb nicht theoretische Maximalstunden angesetzt werden, sondern möglichst realistische produktive Einsatzstunden.
Amortisation pro Betriebsstunde berechnen
Für viele Unternehmen ist es sinnvoll, nicht nur in Jahren, sondern auch in Betriebsstunden zu rechnen.
Angenommen, eine gebrauchte Baumaschine kostet inklusive notwendiger Überführung und Erstinstandsetzung insgesamt 60.000 Euro.
Wenn die Maschine während ihrer geplanten Nutzung noch 3.000 produktive Betriebsstunden leisten soll, ergibt sich allein aus dem Investitionsbetrag folgende vereinfachte Belastung:
60.000 Euro ÷ 3.000 Betriebsstunden = 20 Euro pro Betriebsstunde
Diese 20 Euro sind noch kein vollständiger Maschinenstundensatz.
Zusätzlich müssen beispielsweise Kraftstoff, Wartung, Reparaturen, Versicherung, Finanzierung und weitere Kosten berücksichtigt werden.
Die Rechnung zeigt jedoch sehr anschaulich, warum die geplante Restnutzungsdauer und die erwarteten Betriebsstunden für die Wirtschaftlichkeit so wichtig sind.
Was bedeutet der Restwert für die Amortisation?
Eine gebrauchte Baumaschine wird normalerweise nicht am Ende ihrer Nutzung wertlos.
Selbst ältere Maschinen können je nach Zustand, Ausstattung, Hersteller, Modell und Nachfrage einen relevanten Gebrauchtmaschinenwert besitzen.
Dieser Restwert sollte bei einer langfristigen Investitionsrechnung berücksichtigt werden.
Wenn eine Maschine beispielsweise für 80.000 Euro gekauft wird und nach fünf Jahren voraussichtlich noch für 25.000 Euro verkauft werden kann, beträgt der wirtschaftlich zu betrachtende Wertverlust nicht einfach 80.000 Euro.
Vereinfacht betrachtet beträgt die Differenz zwischen Anschaffung und Restwert in diesem Beispiel 55.000 Euro.
In der klassischen Kostenrechnung wird ebenfalls zwischen Anschaffungswert und Restwert unterschieden. Das Bundesfinanzministerium weist darauf hin, dass Abschreibungen die Nutzung beziehungsweise Abnutzung über die Nutzungsdauer abbilden; die AfA-Tabellen dienen dabei als Hilfsmittel zur Schätzung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer.
Gebrauchte Baumaschine mit hohem Restwert: Ist das ein Vorteil?
Ja, ein hoher späterer Restwert kann die wirtschaftliche Betrachtung einer gebrauchten Baumaschine deutlich verbessern.
Das gilt insbesondere dann, wenn die Maschine nach mehreren Jahren weiterhin am Gebrauchtmaschinenmarkt gefragt ist.
Hersteller, Modell, Baujahr, Betriebsstunden, technischer Zustand und Ausstattung können dabei eine wichtige Rolle spielen.
Auch eine nachvollziehbare Wartungs- und Reparaturhistorie kann bei einem späteren Verkauf hilfreich sein, weil sie potenziellen Käufern zusätzliche Informationen über die bisherige Nutzung liefert.
Der Restwert sollte allerdings nicht künstlich hoch angesetzt werden. Für eine realistische Investitionsrechnung sollte eine vorsichtige Einschätzung verwendet werden.
Wartung und Reparaturen bei der Amortisation berücksichtigen
Bei gebrauchten Baumaschinen spielt der technische Zustand eine besonders wichtige Rolle.
Eine Maschine mit höherem Alter oder vielen Betriebsstunden kann grundsätzlich weiterhin wirtschaftlich eingesetzt werden. Gleichzeitig kann das Risiko höherer Wartungs- und Reparaturkosten steigen.
Deshalb sollte vor dem Kauf möglichst genau geprüft werden, welche Wartungen durchgeführt wurden und welche Reparaturen möglicherweise in absehbarer Zeit anstehen.
Interessant sind beispielsweise Informationen über:
- Motor
- Hydraulik
- Getriebe
- Fahrwerk
- Bremsanlage
- Achsen
- elektrische Komponenten
- Arbeitshydraulik
- Verschleißteile
- Bereifung oder Laufwerk
- Anbaugeräte
- regelmäßige Wartungen
Je besser der technische Zustand vor dem Kauf eingeschätzt werden kann, desto realistischer lässt sich auch die zukünftige Kostenentwicklung planen.
Reparaturreserve für gebrauchte Baumaschinen einplanen
Bei einer gebrauchten Baumaschine sollte nicht nur mit den planbaren Wartungskosten gerechnet werden.
Eine zusätzliche Reparaturreserve kann sinnvoll sein, insbesondere wenn Alter, Betriebsstunden oder Zustand der Maschine auf einen erhöhten Instandhaltungsbedarf hindeuten.
Das bedeutet nicht, dass zwangsläufig hohe Reparaturkosten entstehen müssen.
Es geht vielmehr darum, die Investitionsrechnung nicht zu optimistisch aufzubauen.
Wenn eine gebrauchte Baumaschine nur dann wirtschaftlich ist, wenn während mehrerer Jahre keinerlei außerplanmäßige Reparaturen auftreten, ist die Kalkulation möglicherweise zu knapp angesetzt.
Ausfallzeiten können die Amortisation verlängern
Neben den direkten Reparaturkosten können auch Stillstandszeiten wirtschaftlich relevant sein.
Wenn eine Maschine während eines laufenden Bauprojekts ausfällt, kann das nicht nur zu Reparaturkosten führen. Je nach Situation können zusätzliche Mietkosten, Terminverschiebungen oder organisatorischer Aufwand entstehen.
Deshalb sollte bei einer gebrauchten Baumaschine auch die Zuverlässigkeit in die wirtschaftliche Betrachtung einfließen.
Eine Maschine, die etwas mehr kostet, aber zuverlässig eingesetzt werden kann, kann unter bestimmten Rahmenbedingungen wirtschaftlicher sein als ein vermeintliches Schnäppchen mit erhöhtem Ausfallrisiko.
Amortisation durch eingesparte Mietkosten
Eine gebrauchte Baumaschine muss nicht zwingend zusätzliche Umsätze erzeugen, um sich zu rechnen.
Sie kann sich auch dadurch wirtschaftlich amortisieren, dass bisherige Mietkosten eingespart werden.
Angenommen, ein Unternehmen benötigt regelmäßig einen bestimmten Bagger und gibt dafür jährlich 20.000 Euro für Mietkosten aus.
Wenn eine geeignete gebrauchte Maschine für 60.000 Euro gekauft wird und dadurch ein erheblicher Teil dieser Mietkosten entfällt, kann sich die Investition vergleichsweise schnell rechnen.
Allerdings müssen auch hier die eigenen Maschinenkosten gegengerechnet werden.
Die relevante Größe ist deshalb nicht einfach die eingesparte Miete, sondern die Differenz zwischen den bisherigen Fremdkosten und den tatsächlichen Gesamtkosten der eigenen Maschine.
Amortisation durch zusätzliche Aufträge
Besonders interessant wird der Kauf einer gebrauchten Baumaschine, wenn dadurch zusätzliche Aufträge angenommen werden können.
Ein Unternehmen, das beispielsweise regelmäßig Anfragen für bestimmte Erdarbeiten erhält, kann durch den Kauf einer passenden Maschine seine eigene Leistungskapazität erweitern.
Entscheidend ist dabei allerdings nicht der zusätzliche Umsatz allein.
Für die Investitionsentscheidung muss betrachtet werden, welcher zusätzliche wirtschaftliche Beitrag nach Abzug der direkt und indirekt entstehenden Kosten tatsächlich verbleibt.
Ein Auftrag über 100.000 Euro bedeutet deshalb nicht automatisch einen Rückfluss von 100.000 Euro.
Material, Personal, Kraftstoff, Transport, Maschinenkosten und weitere Aufwendungen müssen berücksichtigt werden.
Maschinenstundensatz und Amortisation miteinander verbinden
Der Maschinenstundensatz ist ein wichtiges Werkzeug, um die Wirtschaftlichkeit einer gebrauchten Baumaschine besser zu beurteilen.
Vereinfacht beschreibt der Maschinenstundensatz, welche Kosten pro Maschinenstunde entstehen. Dabei können unter anderem Abschreibung, Zinsen, Energie, Instandhaltung und weitere maschinenbezogene Kosten einbezogen werden.
Für ein Bauunternehmen kann diese Kennzahl beispielsweise in die Kalkulation von Bauleistungen einfließen.
Wenn die Maschine 1.000 produktive Stunden pro Jahr leisten soll, sollten die jährlichen Maschinenkosten auf diese realistisch erwartete Einsatzzeit verteilt werden.
Eine niedrigere Auslastung kann den Kostenanteil pro produktiver Stunde erhöhen, weil bestimmte Kosten unabhängig von der tatsächlichen Nutzung entstehen.
Beispielrechnung: Gebrauchten Bagger wirtschaftlich kalkulieren
Betrachten wir ein vereinfachtes Beispiel.
Ein Unternehmen kauft einen gebrauchten Kettenbagger für 75.000 Euro.
Zusätzlich fallen 5.000 Euro für Transport, notwendige Instandsetzung und weitere Anschaffungskosten an.
Die tatsächliche Anfangsinvestition beträgt damit 80.000 Euro.
Das Unternehmen plant eine Nutzung von fünf Jahren und rechnet mit durchschnittlich 1.000 produktiven Betriebsstunden pro Jahr.
Damit werden insgesamt rund 5.000 produktive Betriebsstunden geplant.
Wenn nach fünf Jahren ein Restwert von beispielsweise 30.000 Euro angenommen wird, beträgt der vereinfachte Wertverlust 50.000 Euro.
80.000 Euro Anschaffungskosten – 30.000 Euro Restwert = 50.000 Euro Wertverlust
Auf fünf Jahre verteilt entspricht das vereinfacht 10.000 Euro pro Jahr.
Auf die geplanten 5.000 Betriebsstunden verteilt entspricht dieser Wertverlust 10 Euro je produktiver Betriebsstunde.
Hinzu kommen jedoch weitere Kosten wie Wartung, Reparaturen, Kraftstoff, Versicherung, Zinsen und gegebenenfalls weitere Kostenpositionen.
Das Beispiel zeigt deshalb vor allem eines: Die Amortisation lässt sich nur sinnvoll beurteilen, wenn Anschaffung, Nutzung, laufende Kosten und Restwert gemeinsam betrachtet werden.
Was passiert bei einer geringeren Auslastung?
Jetzt nehmen wir an, der Bagger wird nicht 1.000 Stunden, sondern nur 500 Stunden pro Jahr eingesetzt.
Die Maschine erzeugt dadurch deutlich weniger produktive Einsatzstunden, während viele Kosten weiterhin bestehen bleiben.
Der Kapitaleinsatz verteilt sich damit auf weniger Betriebsstunden.
Genau deshalb ist die Auslastung für die Wirtschaftlichkeit von Maschinen so entscheidend. Die Betriebskosten pro Jahr werden unter anderem aus der geplanten Betriebszeit und dem jeweiligen Maschinenstundensatz abgeleitet.
Vor dem Kauf sollten Unternehmen deshalb ehrlich einschätzen, wie häufig die Maschine tatsächlich benötigt wird.
Gebrauchte Baumaschine nur für einzelne Aufträge kaufen?
Wenn eine gebrauchte Baumaschine ausschließlich für einen einzelnen Auftrag benötigt wird, sollte die Investitionsentscheidung besonders sorgfältig geprüft werden.
In diesem Fall können Miete, Kauf und gegebenenfalls andere Beschaffungsmodelle miteinander verglichen werden.
Der Kauf kann trotzdem sinnvoll sein, wenn die Maschine nach Abschluss des Projekts weiter genutzt oder mit einem guten Restwert wieder verkauft werden kann.
Die entscheidende Frage lautet daher: Wie viele produktive Einsatzstunden sind während der gesamten Besitzdauer realistisch?
Gebrauchte Baumaschine kaufen und später wieder verkaufen
Ein großer Vorteil einer gebrauchten Baumaschine kann darin liegen, dass sie nach einigen Jahren erneut verkauft werden kann.
Damit endet die wirtschaftliche Betrachtung nicht zwingend mit der letzten eigenen Betriebsstunde.
Wenn beispielsweise ein Bagger für 80.000 Euro gekauft und nach vier Jahren für 40.000 Euro verkauft wird, verbleibt ein erheblicher Restwert.
Dieser spätere Verkaufserlös reduziert wirtschaftlich betrachtet den endgültigen Kapitaleinsatz.
Natürlich ist der tatsächliche Verkaufspreis zum späteren Zeitpunkt nicht sicher vorhersehbar. Deshalb sollte mit einer realistischen und eher vorsichtigen Restwertannahme gerechnet werden.
Welche Faktoren beeinflussen den späteren Restwert?
Der Restwert einer gebrauchten Baumaschine hängt von verschiedenen Faktoren ab.
- Hersteller
- Modell
- Baujahr
- Betriebsstunden
- technischer Zustand
- optischer Zustand
- Wartungshistorie
- Reparaturhistorie
- Ausstattung
- Anbaugeräte
- Nachfrage am Gebrauchtmaschinenmarkt
- Einsatzgebiet
- Verfügbarkeit vergleichbarer Maschinen
- Marktentwicklung
Deshalb kann eine Maschine mit höherem Alter unter Umständen weiterhin einen interessanten Gebrauchtmaschinenwert besitzen.
Umgekehrt kann eine schlecht gewartete oder stark verschlissene Maschine trotz eines relativ jungen Baujahres wirtschaftlich weniger attraktiv sein.
Warum Betriebsstunden für die Amortisation wichtig sind
Bei Baumaschinen sind Betriebsstunden eine zentrale Größe für die Beurteilung der bisherigen Nutzung.
Im Gegensatz zu einem klassischen Straßenfahrzeug entsteht der Verschleiß bei vielen Baumaschinen insbesondere durch den tatsächlichen Arbeitseinsatz. Hersteller und Händler orientieren Wartungsintervalle deshalb häufig an Betriebs- beziehungsweise Servicestunden.
Für die Investitionsrechnung sind Betriebsstunden jedoch in beide Richtungen relevant.
Die bisherigen Betriebsstunden helfen bei der Einschätzung des technischen Zustands und der verbleibenden Nutzungsmöglichkeiten.
Die zukünftig geplanten Betriebsstunden bestimmen dagegen maßgeblich, wie stark sich die Investition im eigenen Unternehmen wirtschaftlich nutzen lässt.
Gebrauchte Baumaschine mit wenigen Betriebsstunden: Automatisch schneller amortisiert?
Nicht unbedingt.
Eine Maschine mit wenigen Betriebsstunden kann einen höheren Kaufpreis haben als ein vergleichbares Modell mit deutlich mehr Betriebsstunden.
Wenn die höhere Investition keinen entsprechenden wirtschaftlichen Mehrwert erzeugt, muss sie nicht automatisch die bessere Wahl sein.
Entscheidend ist das Verhältnis zwischen Kaufpreis, Zustand, erwarteter Restnutzungsdauer, Reparaturrisiko, Auslastung und Restwert.
Eine Maschine mit mehr Betriebsstunden kann für bestimmte Einsatzzwecke wirtschaftlich interessant sein, wenn sie technisch gut erhalten und entsprechend günstig eingekauft wird.
Gebrauchte Baumaschine mit hoher Betriebsstundenzahl: Kann sie sich trotzdem amortisieren?
Ja.
Hohe Betriebsstunden bedeuten nicht automatisch, dass eine gebrauchte Baumaschine unwirtschaftlich ist.
Entscheidend ist, welchen Zustand die Maschine tatsächlich aufweist und welchen Preis sie im Verhältnis zu ihrer erwarteten weiteren Nutzung hat.
Eine Maschine mit 10.000 Betriebsstunden kann beispielsweise für bestimmte Aufgaben weiterhin interessant sein, wenn technische Komponenten in gutem Zustand sind, Wartungen nachvollziehbar dokumentiert wurden und der Kaufpreis die erwartete Restnutzung angemessen widerspiegelt.
Die Frage sollte deshalb nicht ausschließlich lauten: „Wie viele Betriebsstunden hat die Maschine?“
Sinnvoller ist: „Wie viele produktive Betriebsstunden kann ich mit dieser Maschine voraussichtlich noch wirtschaftlich erzielen?“
Amortisation und Maschinenzustand richtig zusammenbringen
Der technische Zustand beeinflusst die Amortisation auf mehreren Ebenen.
Eine gut gewartete Maschine kann möglicherweise mit geringeren außerplanmäßigen Reparaturkosten betrieben werden.
Eine Maschine mit erheblichem Reparaturstau kann dagegen zusätzliche Investitionen unmittelbar nach dem Kauf erfordern.
Deshalb sollte vor dem Kauf möglichst genau festgestellt werden, welche Arbeiten kurzfristig notwendig sind.
Wenn beispielsweise eine Maschine für 70.000 Euro angeboten wird, aber unmittelbar weitere 15.000 Euro für notwendige Instandsetzungen erforderlich sind, beträgt die wirtschaftlich relevante Anfangsinvestition nicht mehr 70.000 Euro.
Sie liegt in diesem vereinfachten Beispiel bei 85.000 Euro.
Transportkosten in die Amortisationsrechnung aufnehmen
Auch Transportkosten werden bei der Betrachtung gebrauchter Baumaschinen häufig unterschätzt.
Je nach Maschinentyp, Entfernung und Transportbedingungen können zusätzliche Kosten entstehen.
Für eine vollständige Investitionsrechnung sollten diese Kosten deshalb bereits vor dem Kauf berücksichtigt werden.
Das Gleiche gilt für notwendige Umbauten, zusätzliche Ausstattung oder Anbaugeräte, wenn diese für den geplanten Einsatz erforderlich sind.
Anbaugeräte bei der Wirtschaftlichkeit berücksichtigen
Eine Baumaschine kann ihren wirtschaftlichen Nutzen erheblich erweitern, wenn passende Anbaugeräte vorhanden sind.
Ein Bagger mit mehreren Löffeln, Greifer, Hydraulikhammer oder anderen Anbaugeräten kann für unterschiedliche Aufgaben eingesetzt werden.
Dadurch kann sich die Auslastung der Grundmaschine verbessern.
Wenn Anbaugeräte allerdings zusätzlich gekauft werden müssen, gehören auch diese Anschaffungskosten in die Investitionsrechnung.
Eine Maschine sollte deshalb immer so betrachtet werden, wie sie tatsächlich im Unternehmen eingesetzt werden soll.
Die Auslastung des gesamten Maschinenparks betrachten
Die Entscheidung für eine gebrauchte Baumaschine sollte nicht isoliert von den übrigen Maschinen im Unternehmen getroffen werden.
Wenn bereits ein vergleichbarer Bagger vorhanden ist, kann eine weitere Maschine möglicherweise zu einer niedrigen Auslastung führen.
Wenn dagegen regelmäßig Aufträge verloren gehen, weil die vorhandene Kapazität nicht ausreicht, kann eine zusätzliche Maschine wirtschaftlich sehr interessant sein.
Deshalb sollte vor dem Kauf analysiert werden, welche Maschinen vorhanden sind, wie stark diese ausgelastet werden und welche zusätzlichen Einsatzmöglichkeiten tatsächlich bestehen.
Wann amortisiert sich eine gebrauchte Baumaschine besonders schnell?
Eine schnelle Amortisation ist insbesondere dann möglich, wenn mehrere günstige Faktoren zusammenkommen.
- Der Kaufpreis ist im Verhältnis zur erwarteten Nutzung attraktiv.
- Die Maschine befindet sich in einem guten technischen Zustand.
- Die jährliche Auslastung ist hoch.
- Die Maschine ersetzt regelmäßig anfallende Mietkosten.
- Die Maschine ermöglicht zusätzliche Aufträge.
- Die laufenden Wartungs- und Reparaturkosten bleiben kalkulierbar.
- Die Maschine besitzt einen relevanten Restwert.
- Die Ausstattung passt exakt zum vorgesehenen Einsatz.
- Die Maschine kann über mehrere Jahre produktiv genutzt werden.
Je mehr dieser Punkte erfüllt sind, desto besser können die Voraussetzungen für eine wirtschaftliche Investition sein.
Wann kann sich der Kauf einer gebrauchten Baumaschine langsam amortisieren?
Eine lange Amortisationsdauer kann insbesondere dann entstehen, wenn die Maschine nur selten eingesetzt wird und gleichzeitig hohe Fix- und Betriebskosten verursacht.
Auch hohe Reparaturkosten oder unerwartete Stillstandszeiten können den Rückfluss deutlich reduzieren.
Ein weiterer Faktor ist ein zu hoher Kaufpreis im Verhältnis zum tatsächlichen wirtschaftlichen Nutzen.
Wenn die Maschine beispielsweise nur wenige hundert Stunden pro Jahr eingesetzt wird und keine wesentlichen Mietkosten ersetzt, sollte der Kauf besonders kritisch geprüft werden.
Kauf oder Miete: Welche Variante amortisiert sich schneller?
Die Frage nach der Amortisation ist eng mit der Entscheidung zwischen Kauf und Miete verbunden.
Bei einer geringen und unregelmäßigen Nutzung kann Miete wirtschaftlich sinnvoll sein, weil das Unternehmen kein langfristiges Kapital in einer eigenen Maschine bindet.
Bei regelmäßiger und hoher Nutzung kann der Kauf einer geeigneten gebrauchten Baumaschine dagegen wirtschaftlich attraktiver werden.
Die Entscheidung sollte deshalb auf Basis der erwarteten Nutzung und der jeweiligen Gesamtkosten getroffen werden.
Ein pauschales „Kaufen ist günstiger“ oder „Mieten ist günstiger“ lässt sich für alle Unternehmen nicht seriös ableiten.
Kauf oder Leasing: Auch die Finanzierung beeinflusst die Rechnung
Bei einer Finanzierung beziehungsweise einem Leasingmodell verändert sich die Zahlungsstruktur der Investition.
Dadurch können Zinsen, Finanzierungskosten, Liquiditätsbelastung und steuerliche beziehungsweise bilanzielle Aspekte relevant werden.
Die Amortisation der Maschine und die Rückzahlung einer Finanzierung sind dabei nicht automatisch dasselbe.
Eine Maschine kann wirtschaftlich bereits einen positiven Beitrag leisten, obwohl die Finanzierung noch läuft.
Umgekehrt kann eine Maschine vollständig bezahlt sein und trotzdem wirtschaftlich unattraktiv werden, wenn sie kaum noch genutzt wird.
Amortisation ist nicht dasselbe wie Abschreibung
Diese beiden Begriffe werden in der Praxis häufig miteinander vermischt.
Die Abschreibung verteilt vereinfacht den Wertverlust beziehungsweise die Anschaffungskosten eines Wirtschaftsguts über die entsprechende Nutzungsdauer. Die Amortisation betrachtet dagegen, wann die Investition durch die daraus entstehenden Rückflüsse wirtschaftlich wieder verdient wurde.
Eine Maschine kann deshalb steuerlich über einen bestimmten Zeitraum abgeschrieben werden, während ihre wirtschaftliche Amortisation schneller oder langsamer erfolgt.
Für eine unternehmerische Kaufentscheidung sollten beide Perspektiven voneinander getrennt betrachtet werden.
Warum die geplante Nutzungsdauer entscheidend ist
Je länger eine gebrauchte Baumaschine wirtschaftlich eingesetzt werden kann, desto mehr produktive Betriebsstunden können auf den ursprünglichen Kapitaleinsatz entfallen.
Bei der Planung sollte deshalb nicht nur das aktuelle Alter der Maschine betrachtet werden.
Wichtiger ist die Frage, wie lange die Maschine im vorgesehenen Einsatz noch zuverlässig und wirtschaftlich genutzt werden kann.
Eine ältere Maschine kann bei entsprechender Pflege noch über mehrere Jahre eingesetzt werden.
Eine jüngere Maschine mit ungünstigem Zustand oder unpassender Ausstattung kann dagegen für den konkreten Betrieb weniger sinnvoll sein.
Welche Unterlagen helfen bei der Investitionsentscheidung?
Je besser die Vorgeschichte einer gebrauchten Baumaschine nachvollziehbar ist, desto besser kann das zukünftige Kostenrisiko eingeschätzt werden.
Hilfreich können beispielsweise folgende Unterlagen sein:
- Wartungsnachweise
- Rechnungen über Reparaturen
- Serviceunterlagen
- technische Dokumentationen
- Angaben zu Betriebsstunden
- Prüfberichte, sofern vorhanden
- Dokumentation von Austauschkomponenten
- Informationen über vorhandene Anbaugeräte
- Bedienungsanleitungen
Diese Informationen ersetzen keine technische Prüfung, können aber dabei helfen, die Investitionsentscheidung besser vorzubereiten.
Die drei wichtigsten Fragen vor dem Kauf
Bevor Sie eine gebrauchte Baumaschine kaufen, sollten Sie sich mindestens drei grundlegende Fragen stellen.
Erstens: Wie viele produktive Stunden wird die Maschine voraussichtlich pro Jahr leisten?
Ohne eine realistische Auslastungsplanung lässt sich die Wirtschaftlichkeit nur schwer beurteilen.
Zweitens: Welche Gesamtkosten entstehen während der geplanten Besitzdauer?
Neben dem Kaufpreis müssen Wartung, Reparaturen, Kraftstoff, Finanzierung und weitere Kosten berücksichtigt werden.
Drittens: Welchen wirtschaftlichen Beitrag erzeugt die Maschine?
Das kann durch zusätzliche Aufträge, eingesparte Mietkosten oder die Vermeidung externer Dienstleistungen geschehen.
Eine einfache Checkliste für die Amortisationsrechnung
Für eine erste interne Kalkulation können Sie folgende Punkte zusammenstellen:
- Kaufpreis der gebrauchten Baumaschine
- Transportkosten
- notwendige Erstinstandsetzung
- Finanzierungskosten
- geplante Nutzungsdauer
- geplante Betriebsstunden pro Jahr
- geplante Gesamtbetriebsstunden
- Wartungskosten
- Reparaturreserve
- Kraftstoffkosten
- Versicherung
- sonstige Betriebskosten
- erwartete Einsparungen
- erwartete zusätzliche Deckungsbeiträge
- voraussichtlicher Restwert
Mit diesen Informationen lässt sich bereits wesentlich besser beurteilen, ob eine gebrauchte Baumaschine zu den wirtschaftlichen Anforderungen des eigenen Unternehmens passt.
Was tun, wenn die Amortisationsrechnung knapp ausfällt?
Wenn die Rechnung nur knapp positiv ausfällt, sollte die Investition nicht automatisch verworfen werden.
Stattdessen sollten die wichtigsten Annahmen überprüft werden.
Ist die geplante Auslastung realistisch?
Wurden alle laufenden Kosten berücksichtigt?
Ist der Kaufpreis angemessen?
Gibt es eine vergleichbare Maschine mit einer anderen Ausstattung?
Kann ein besserer technischer Zustand das Reparaturrisiko reduzieren?
Gibt es Anbaugeräte, mit denen die Auslastung erhöht werden kann?
Kann die Maschine nach einigen Jahren zu einem realistischen Restwert wieder verkauft werden?
Gerade bei gebrauchten Baumaschinen können solche Anpassungen die Wirtschaftlichkeit einer Investition deutlich verändern.
Gebrauchte Baumaschinen nicht nur nach dem günstigsten Preis auswählen
Der niedrigste Kaufpreis ist nicht automatisch die beste wirtschaftliche Entscheidung.
Für ein Unternehmen zählt letztlich das Verhältnis zwischen Investition, Nutzungsdauer, Auslastung, Betriebskosten und wirtschaftlichem Nutzen.
Eine etwas teurere Maschine kann beispielsweise sinnvoll sein, wenn sie besser zum Einsatzprofil passt und voraussichtlich höhere produktive Betriebsstunden ermöglicht.
Umgekehrt kann eine günstige Maschine interessant sein, wenn sie zuverlässig funktioniert, die geplanten Aufgaben erfüllt und ein angemessener Restwert erwartet werden kann.
Die richtige Entscheidung entsteht deshalb nicht durch den Vergleich von zwei Kaufpreisen, sondern durch den Vergleich der jeweiligen Gesamtrechnungen.
Wie das BAUMASCHINENZENTRUM bei gebrauchten Baumaschinen unterstützt
Wenn Sie eine gebrauchte Baumaschine kaufen möchten, ist eine möglichst genaue Beschreibung der angebotenen Maschine eine wichtige Grundlage für die weitere Einschätzung.
Das BAUMASCHINENZENTRUM beschäftigt sich mit gebrauchten Baumaschinen und Baugeräten und kann unterschiedliche Maschinentypen und Ausstattungen berücksichtigen.
Für Unternehmen kann insbesondere die Betrachtung konkreter Maschinenangebote interessant sein, wenn ein vorhandener Maschinenpark erweitert, modernisiert oder neu strukturiert werden soll.
Welche gebrauchte Baumaschine wirtschaftlich sinnvoll ist, hängt dabei immer vom konkreten Einsatz, Zustand, Kaufpreis und den individuellen Anforderungen des Unternehmens ab.
Gebrauchte Baumaschine kaufen: Erst rechnen, dann entscheiden
Die Frage „Wie schnell amortisiert sich eine gebrauchte Baumaschine?“ lässt sich nicht mit einer pauschalen Jahreszahl beantworten.
Eine Maschine kann sich innerhalb weniger Jahre amortisieren, wenn sie intensiv genutzt wird, zusätzliche Aufträge ermöglicht, Mietkosten ersetzt und die laufenden Kosten beherrschbar bleiben.
Bei geringer Auslastung, hohen Reparaturkosten oder einem überhöhten Kaufpreis kann sich die Amortisation dagegen deutlich verlängern.
Besonders wichtig ist deshalb eine realistische Betrachtung der gesamten Besitzdauer. Kaufpreis, Transport, Erstinstandsetzung, Wartung, Reparaturen, Kraftstoff, Finanzierung, Auslastung und Restwert gehören in eine ganzheitliche Rechnung.
Die klassische Amortisationsrechnung kann dabei eine gute erste Orientierung liefern, sollte bei größeren Investitionen jedoch durch eine detailliertere Investitions- und Kostenrechnung ergänzt werden.
Sie möchten eine gebrauchte Baumaschine kaufen?
Sie suchen eine gebrauchte Baumaschine für Ihr Unternehmen und möchten vor dem Kauf besser einschätzen, welche Maschine zu Ihrem Einsatzprofil passt? Das BAUMASCHINENZENTRUM ist Ihr Ansprechpartner für gebrauchte Baumaschinen und Baugeräte.
Ob Bagger, Radlader, Dumper, Teleskoplader, Walze oder andere gebrauchte Baumaschinen – entscheidend ist nicht allein der Kaufpreis, sondern das Zusammenspiel aus technischem Zustand, Ausstattung, Betriebsstunden, Einsatzmöglichkeiten und wirtschaftlicher Nutzung.
Wenn Sie eine konkrete gebrauchte Baumaschine kaufen möchten, können Sie die vorhandenen Informationen zu Modell, Baujahr, Betriebsstunden, Zustand und Ausstattung prüfen und anschließend beurteilen, wie die Maschine in Ihre betriebliche Kalkulation passt.
So schaffen Sie eine bessere Grundlage für eine Investitionsentscheidung, die nicht nur beim Kaufpreis, sondern auch bei den tatsächlichen Kosten und dem langfristigen Nutzen ansetzt.
